Der Verein

Sammelbox Handys/Tablets für Hummel, Biene und Co geht in die nächste Runde

alte Handy sammeln verwerten nachhaltig

Sammelbox im StadtTeilLaden  – so einfach geht Nachhaltigkeit 🙂 

Vielen Dank an alle die ihre Altgeräte bei uns abgegeben haben. Die erste Box ist voll und wir haben sie an den NABU in Bochum übergeben. Die nächste Box steht bereit und kann gefüllt werden!

Im StadtTeilLaden rechts neben der Eingangstür findet ihr einen Ort für eure alten Handys, Tablets und das Zubehör. Diese spenden wir im Rahmen der Aktion Handys für Hummel, Biene & Co an den Nabu.

Mit Handy-Recycling Ressourcen schonen und NABU-Projekte fördern

NABU und Telefónica Deutschland Group arbeiten beim Thema Umweltschutz zusammen. Seit 2011 ist das Mobilfunkunternehmen E-Plus Partner des NABU für die Kampagne „Alte Handys für die Hummel“. Durch die Handysammlung erhält der NABU einen jährlichen Zuschuss von seinem Partner Telefónica. Dieser jährliche Betrag erhöht sich, wenn beim Recyclingpartner AfB (Arbeit für Menschen mit Behinderung) gemeinnützige GmbH zunehmend mehr Handys wiederaufbereitet und verkauft werden. Der NABU profitiert dann von den Umsatzerlösen von AfB.“

Wir freuen uns über jede Person, die mitmacht!

Das Wir-Gefühl

Olga wohnt seit drei Jahren im Stadtteil und besucht seitdem auch den Kinder- und Jugendtreff. In ihrer alten Heimatstadt besuchte sie ebenfalls einen Jugendtreff. Doch dieser war „nicht so cool wie das Sit Down“. Die Erzieher*innen dort verstanden keinen Spaß und taten immer so „pädagogisch“. Olga freut sich darüber, dass im Sit Down immer neue Kinder dazu kommen. Außerdem ist seit den Kinderkonferenzen die Gemeinschaft immer besser geworden. Alle machen etwas zusammen und keiner wird ausgeschlossen. 

In besonderer Erinnerung ist Olga der Saftverkauf in diesem Jahr geblieben. Irgendjemand hatte die Idee, aus den Brombeeren, die auf dem Gelände wachsen, einen Saft zu machen. Alle Kinder haben über mehrere Wochen hinweg dabei geholfen. Zunächst wurden immer Brombeeren gepflückt und daraus Saft gepresst. Der Saft wurde dann für den Jugendtreff verkauft. 

Als der Pürierstab kaputt gegangen war, wurde trotzdem weiter gemacht – auf altmodische Art – mit Armkraft. Doch die Bürger*innen von Grumme bekamen dies mit, sodass eine Dame aus dem Stadtteil spontan einen neuen Pürierstab spendete. „In diesen Wochen haben wir einfach alle zusammen gearbeitet. Jeder hat mitgeholfen. Wir wollten den Mitarbeitern aus dem Jugendtreff etwas zurückgeben, weil diese immer für uns da sind“ erzählt Olga. 

Das Geschichtenbuch ist gegen eine Schutzgebühr von 5 € im StadtTeilLaden Grumme erhältlich.

Kontakte knüpfen

Nicht nur in den letzten fünf Jahren hat sich viel verändert. Im Grunde bricht der Zusammenhalt in der Nachbarschaft schon seit langer Zeit auseinander. Früher hat man sich nach Feierabend in der Dorfkneipe getroffen oder beim Nachbarn im Schrebergarten. „Sogar die ersten Kontakte für jahrelange Geschäftsbeziehungen wurden in der nun geschlossenen Dorfkneipe geknüpft“, erzählt Frank. Heute ist die Fluktuation in der Nachbarschaft unglaublich hoch. Man hat gar keine Zeit sich zu beschnuppern und sich kennenzulernen. „Das höchste der Gefühle ist ein ‘Hallo’ auf der Straße. Aber mehr Kontakt gibt es nicht“, berichtet Frank, der seit über 40 Jahren im Stadtteil lebt.

Als seine Frau vor knapp drei Jahren verstarb, war er ganz alleine. Auch beruflich bedingt hatte er keine engeren privaten Kontakte im Stadtteil. Durch Zufall hatte er vom Mittagstisch des StadtTeilLadens in der Zeitung gelesen. „Erstmal bin ich zu Fuß dorthin gelaufen. Aber an dem Tag bin ich auch direkt weitergelaufen. Ich bin nur kurz stehen geblieben und dann schnell weiter. Ich dachte, da kann ich doch nicht rein gehen. Was soll ich denn da machen?“ Aber zwei Tage später fasste Frank neuen Mut und ging nochmal los. An dem Tag ging er auch in den StadtTeilLaden und wurde herzlich in der Gemeinschaft aufgenommen. Seitdem kommt er in der Regel jeden Tag zum Mittagessen. „Hier habe ich auch die alten nachbarschaftlichen Strukturen wiedergefunden, die mir in meinem unmittelbaren Umfeld fehlen. Sogar einen alten Arbeitskollegen, den ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe, habe ich hier wieder getroffen.“ 

Besonders schön findet Frank, dass man sich hier gegenseitig hilft. Als er einmal krank war, kochte ihm eine Besucherin des StadtTeilLadens Graupensuppe und brachte sie bei ihm Zuhause vorbei. Frank schwärmt: „Das war eine richtige ausgekochte Suppe! So was kann man nirgendwo kaufen. Und dann geht das ja auch schon viel schneller mit dem Gesundwerden.“ 

Auf der anderen Seite half er der Dame bei ihrer Spülmaschine. „Sie wollte die schon wegschmeißen. Es ist ja nicht so, dass ich technisch was drauf habe. Aber so Kleinigkeiten kann ich schon reparieren.“ 

Frank macht mehrfach deutlich, wie wichtig es ist, im Alter Kontakte in der Nachbarschaft oder im näheren Umfeld zu haben. Vor allem, wenn man ganz alleine ist. Wenn einem dann etwas passiert, ist es doch wichtig, dass es Leute gibt, die einen vermissen und sich kümmern. „Direkt in meiner Nachbarschaft habe ich diese Menschen nicht. Aber ich weiß, wenn ich nicht zum Mittag im StadtTeilLaden erscheine, ohne mich abgemeldet zu haben, dann ruft jemand bei mir an und kümmert sich!“ 

Das Geschichtenbuch ist gegen eine Schutzgebühr von 5 € im StadtTeilLaden Grumme erhältlich. 

Unsere Idee

Der Verein Leben im Stadtteil e.V. wurde 1993 als Förderverein Grumme e.V.- Leben im Stadtteil gegründet. 2014 änderte er seinen Namen in Leben im Stadtteil e.V. Der Verein ist heute einer der Hauptträger der Quartiersarbeit. Er arbeitet überparteilich und überkonfessionell.

Die Ev. Kirchengemeinde Bochum hat im damaligen Gemeindebezirk Johannes zusammen mit der Ev. Hochschule Bochum (damals Ev. Fachhochschule Bochum) 1987 den Weg zur Quartiersarbeit begonnen.

Zusammen betreiben sie den StadtTeilLaden Grumme, das Herzstück der Quartiersarbeit.

Der Vorstand

Nahezu von Beginn an übernehmen Bürger*innen im Vorstand des Vereins die Verantwortung für die vielfältige Quartiersarbeit. Seit Ende 2021 hat ein neuer Vorstand seine Gestaltungsarbeit im Verein begonnen.

Der langjährige Vorstand des Vereins (rechts im Bild) übergibt Ende 2021 die Geschicke des Vereins in neue Hände.

Für die Menschen im Stadtteil gibt unterschiedliche Möglichkeiten sich zu engagieren. Je nach eigenen Interessen, Fähigkeiten und Kapazitäten können zum einen sehr aktiv die Angebote der Stadtteilarbeit mitgestaltet und entwickelt werden. Zum anderen kann die Quartiersarbeit aber auch passiver durch finanzielle Spenden oder eine Mitgliedschaft im Verein unterstützt werden. So ist es für die Mitglieder des Vereins, aber auch für die Bürger*innen von Grumme möglich die Arbeit im Stadtteil und somit auch den Stadtteil zu unterstützen und zu prägen.

Unter unserem Dach befindet sich der StadtTeilLaden Grumme, der Jugendtreff Sit Down und die Kornharpener Initiative. Schauen Sie sich gerne bei uns um!

Evaluation

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht im stetigen Austausch mit den Bürger*innen von Grumme zu stehen. Dies ermöglicht es uns unsere Arbeit fortlaufend zu evaluieren und aufgrund der Ergebnisse zu verbessern oder an neue und aktuelle Situationen anzupassen.

Eine besondere und aufwändigere Form der Evaluation ist unser Geschichtenbuch, in welchem 2018 Geschichten festgehalten wurden, die unser Leben und unsere Arbeit im Stadtteil nachweislich verändert haben.

Veränderungsgeschichten als Evaluationsmethode

Zur Überprüfung der Quartiersarbeit erhielten das Stadtteilzentrum FeidikForum in Hamm und unser Verein Leben im Stadtteil e.V. das Angebot des Paritätischen, erstmals in Deutschland ein Verfahren auszuprobieren, das “Most Significant Change” (MSC – Infos unter WinQuartier https://winquartier.de). Begleitet von Dieter Zisenis und Stephanie Funk vom bbb Büro für berufliche Bildungsplanung R. Klein & Partner GbR und gefördert durch die Deutsche Fernsehlotterie, machten sich die beiden Einrichtungen 2018 auf den Weg.

Das Verfahren „Most Significant Change“ ist eine gut strukturierte Methode zur Beschreibung der Wirksamkeit Sozialer Arbeit im Stadtteil. Es setzt über das Erzählen von Veränderungsgeschichten (eingebunden in eine Struktur) direkt bei den Menschen an, die die Soziale Arbeit im Stadtteil erreichen möchte. Durch das Erzählen der eigenen Geschichten ermöglichen die Erzählenden dem/der Interviewer*in einen Perspektivwechsel.


„Was hat sich in den letzten fünf Jahren für Sie im Zusammenleben im Stadtteil verändert? Gibt es ein bedeutsames Erlebnis oder eine bedeutsame Geschichte in dieser Zeit, welches oder welche dies für Sie am besten ausdrückt?“

Mit dieser Frage interviewte eine kleine Gruppe von Haupt- und Ehrenamtlichen des Vereins im Rahmen des Evaluationsverfahrens „Most Significant Change“ 30 unterschiedliche Menschen aus dem Stadtteil.

Ziel war es die Stadtteilarbeit des Vereins Leben im Stadtteil e.V. und der Ev. Kirchengemeinde Bochum in Bochum Grumme zu evaluieren. Es wurden Menschen befragt, die schon lange hier wohnen, aber auch Hinzugezogene. Das Alter der Teilnehmer*innen erstreckte sich von Jugendlichen bis zu Seniorinnen. Die erzählten Geschichten spiegeln persönliche Erlebnisse, Erfahrungen und Biografien wider. Sie beschreiben die Veränderungen und Weiterentwicklungen unseres Stadtteils und den Einfluss, den unsere stadtteilbezogene Arbeit auf das Leben vor Ort hat.

Die Interviewer*innen schrieben die erhaltenen Erzählungen zu 30 anonymisierten Geschichten auf.
Herausgekommen ist 2019 ein Buch, welches den Schatz an Geschichten, die von bedeutsamen Veränderungen im Leben im Stadtteil Bochum Grumme erzählen, beinhaltet.

Das Geschichtenbuch ist gegen eine Schutzgebühr von 5 € im StadtTeilLaden Grumme erhältlich.


Ein Einblick – Lesen sie selbst:

In angeleiteten Auswahlverfahren mit Multiplikator*innen aus dem Stadtteil und Verantwortlichen des Vereins Leben im Stadtteil e.V. wurden von den 30 Geschichten zwei ausgewählt, die die Veränderung in den letzten fünf Jahren in Bezug auf das Zusammenleben im Stadtteil besonders gut darstellen.

Die einzelnen Aspekte der Geschichten kann man als Puzzleteile oder Zahnräder verstehen, die ineinander greifen. So kann aus vielen kleinen Situationen etwas Größeres entstehen und wachsen. Die positive Resonanz der Mitmenschen auf die Beteiligung ist der Anstoß für weiteres Engagement im Stadtteil/Netzwerk. Basis für das Miteinander und das Engagement im Stadtteil sind die Schutzräume, die der Verein den Menschen bietet.

Aber lesen Sie selbst: zwei Veränderungsgeschichten:


„Ein großartiges Geschichtenbuch“

Am 27.10.2020 war in der Ev. Johanneskirche eine Veranstaltung zur Vorstellung unseres Buches „Gemeinsam das Leben im Stadtteil gestalten“ geplant, die wir jedoch leider aufgrund der Corona-Situation in diesem Jahr absagen mussten.
Wir danken Carina Gödecke, MdL Vizepräsidentin Landtag NRW, und langjähriges Mitglied im Leben im Stadtteil e.V. sehr herzlich, die uns ihr Grußwort nun in einer Videobotschaft übermittelt hat.

Arbeitsweise

Der Verein Leben im Stadtteil e.V. stellt die Lebenswelt der Bürger*innen von Grumme in den Mittelpunkt seiner Bemühungen. Arbeitsgrundlage bilden dafür die Qualitätsstandards der Gemeinwesenarbeit. Gemeinwesenarbeit ist ein Konzept der Sozialen Arbeit. Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen im Stadtteil zu stärken und zu verbessern. Dies geschieht auch, in dem wir das soziale Gefüge einer Nachbarschaft sichtbar, erfahrbar und erlebbar machen.

Unsere Angebote und Aktivitäten entstehen aus einem Bedarf heraus. Deshalb versuchen wir die vielfältigsten Arbeits- und Lebensbedingungen der Bürger*innen einzubeziehen. Unsere Arbeit lebt davon, dass jede*r zur Teilhabe eingeladen und ermutigt wird. Dabei ist die Kommunikation und die Kooperation mit den Bürger*innen grundlegend. Von zentraler Bedeutung ist ebenfalls eine starke Netzwerkarbeit und Kooperation mit Institutionen, Vereinen, Initiativen, Politik und Veraltung im Stadtteil und darüber hinaus.

Zu den handlungsleitenden Ideen des Vereins gehören:

  • die Orientierung an der Lebenssituation und dem Lebensalltag der Menschen
  • die Orientierung an dem, was die Menschen mit ihren Stärken, Fähigkeiten und Interessen einbringen
  • die Orientierung an den Ressourcen und dem Potential der Nachbarschaft und des Zusammenlebens im Stadtteil
  • die Orientierung an und die Erschließung von Möglichkeiten und Ressourcen, die beteiligte Organisationen zur Gestaltung der Lebenssituation im Stadtteil mit einbringen können

Prinzipien, die der Arbeit des Vereins zugrunde liegen, sind:

  • Gegenseitige Wertschätzung und Toleranz als Voraussetzungen und Grundlage unserer gemeinsamen Aktivitäten
  • Stärken und Fördern der Hilfe zur Selbsthilfe der Menschen
  • Zielgruppenübergreifendes Denken und Handeln (Generationen-, Milieu- und Nationalitäten übergreifend)
  • Themenübergreifendes Denken und Handeln (verschiedene Sichtweisen und Wechselwirkungen im Blick haben)
  • starke Netzwerke und Kooperationen pflegen und entwickeln

Der StadtTeilLaden Grumme, der Jugendtreff Sit Down und die Kornharpener Initiative unterliegen den handlungsleitenden Ideen und Prinzipien des Vereins. Dennoch ergeben sich aus den Besonderheiten der unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkte eigene Konzeptionen.

Nachhaltigkeit

Eine nachhaltige Lebens- und Arbeitsweise ist uns sehr wichtig. Deswegen müssen wir unsere Gewohnheiten überdenken und verändern. An vielen Stellen arbeiten wir immer wieder hin zu ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit. Dabei orientieren wir uns an den siebzehn Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030.  

Unser Ziel ist es, rückblickend festzustellen, dass wir im Laufe der Zeit eine positive Entwicklung zurückgelegt haben.
Das heißt, dass wir anfangen uns in unserer ökologischen, sozialen und ökonomischen Verantwortung zu hinterfragen und uns Schritt für Schritt in eine nachhaltige Richtung zu entwickeln.  

Uns ist klar geworden, dass es darum geht anzufangen. Das wollen wir mit Ihnen zusammen machen. Wie in so vielen Bereichen des Lebens ist auch in der Nachhaltigkeit der Weg das Ziel. Möchten Sie uns begleiten? Sprechen Sie uns bei Rückfragen oder Ideen zu unseren nachhaltigen Projekten gerne jederzeit an!

Grummes grüne Gartenoase

Hast du Lust, in unser Garten-Team zu kommen?

„Grummes Grüne Gartenoase“ gehört seit 2021 zum StadtTeilLaden Grumme. Gemeinsam mit Anwohner*innen des Stadtteils wird überlegt, wie die Rasenfläche am StadtTeilLaden auf eine sinnvolle und nachhaltige Weise genutzt werden kann.

Rosmarin

Als langfristiges Projekt entsteht hier ein Ort für Begegnung und Austausch, der so einen Mehrwert für die Nachbarschaft von Grumme schafft. Dafür werden seit der Erstbepflanzung des Gartens Möbel aus Paletten gebaut, neue Ideen entwickelt und umgesetzt, Tomaten, Erdbeeren und Kohlrabi geernet, viele verschiedene Pflanzen gepflanzt und Feste gefeiert. Wir freuen uns schon auf gemeinsame Frühlingstage in unserer blühenden Gartenoase!

Nicht nur für uns, sondern vor Allem für unsere Natur und die tierischen Bewohner des Gartens ist solch ein Projekt enorm wichtig. Wir möchten einen Beitrag leisten, den Lebensraum von Wildpflanzen und Insekten zu schützen. Deswegen nehmen wir bei unseren Entscheidungen immer Rücksicht auf eine insektenfreundliche Bepflanzung.

Grummes Grüne Gartenoase

Auch durch Vogel- und Futterhäuschen versuchen wir, alle miteinzubeziehen und auf die Bedarfe des Gartens und seiner Bewohner zu achten.
Ebenfalls haben wir uns mit dem Thema nachhaltige Ernährung innerhalb unseres Gartens auseinandergesetzt. So finden Sie am grünen Gitterzaun zwei Kräuterpaletten mit vielen verschiedenen Kräutern und weiter hinten auf dem linken Teil der Wiese zwei Hochbeete. Die Kräuter, aber auch das Obst und Gemüse in den Beeten kann frei von den Anwohner*innen genutzt werden.

Zur Bewässerung der Pflanzen nutzen wir eine Regentonne und um die Bio-Abfälle des Cafés sinnvoll zu nutzen, besitzen wir einen Kompost. Damit werden möglichst alle Abfälle sinnvoll genutzt.

Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie Ideen, Rückmeldungen oder Anregungen zu unserer grünen Weiterentwicklung haben. Wir freuen uns sehr über Ihr Engagement!

Rufen Sie uns gerne an oder schreiben Sie und eine E-Mail an kontakt@stadtteilweb.de


Kostenloses Trinkwasser

Refill station


a tip: tap e.V. (ein Tipp: Leitungswasser) ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für den Genuss von Leitungswasser einsetzt, um Plastikmüll, CO₂ und Geld zu sparen. Das möchten wir auch unterstützen. Deswegen können Sie bei uns Ihre Trinkflaschen kostenlos wieder mit Leitungswasser auffüllen.


Handy-Sammelbox

Sammelbox im StadtTeilLaden

Im StadtTeilLaden steht eine Handy-Sammel-Box. Dort können Sie alte Mobiltelefone, Tablets und zugehörige Kabel abgeben. Die Handys werden dann recyclet. Die Wertstoffe werden verkauft. Das Geld, das dabei eingenommen wird, fließt in den Insektenschutz. Die Materialien werden dann innerhalb Europas wiederverwendet. Weitere Infos zu dem Handyprojekt finden Sie hier: NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.


Korken für das Epilepsiezentrum in Kehl-Kork

Korken für Kork

Bei uns im StadtTeilLaden finden Sie eine Sammelstelle für Korken aus Wein- und Sektflaschen. Kork ist ein wertvolles Dämmmaterial. Der Wertstoff wird nach Kork geschickt. Hier wird er gesammelt und weiterverkauft. Das Geld fließt in die Gemeinde Kork und die Unterstützung von Menschen mit Behinderung. Mehr Infos unter: https://natuerlichkork.de/nachhaltigkeit/korken-fur-kork/


Briefmarken sammeln für Bethel!

Bei uns können Sie Ihre Briefmarken abgeben, auch bereits abgestempelte!

Briefmarken

Bethel freut sich über die Postwertzeichen aus aller Herren Länder. Denn dadurch finden Menschen mit Behinderung eine sinnvolle Beschäftigung in den Werkstätten. Die Marken werden ausgeschnitten, nach Ländern sortiert und dann für den Verkauf abgepackt. Briefmarkenfreunde erwerben die Wertzeichen zumeist als Kiloware. Im Angebot gibt es zum Beispiel die bunte Mischung aus aller Welt, aus Deutschland oder Motivsammlungen. Mit ein bisschen Glück findet der eine oder andere sogar einen Schatz unter den Marken.

Mehr Infos unter: https://www.bethel.de/briefmarkenstelle-bethel


Umweltreise

Poster Umweltreise

Am 28.09.2019 fand unter dem Motto „Im Grummer Quartier nehmen wir die Umwelt ins Visier – Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit“ eine Umweltreise durch den Stadtteil statt.

Alle üblichen Stände, die sonst beim Stadtteilfest an der Ennepestraße teilnehmen, verteilten sich entlang einer festgelegten Route im Stadtteil. An den Ständen gab es Mitmachaktionen, die vielseitige Themen rund um die Umwelt aufgriffen und kreativ spielerisch den kleinen und großen Besucher*innen näherbrachten. So wurden gemeinsam Insektenhotels gebaut, Gedanken zum eigenen ökologischen Fußabdruck gesammelt, sich über Bienen informiert und vieles mehr. Es gab außerdem eine Tafel für ein großes Mitbringpicknick und einen Markt der Möglichkeiten mit Infoständen zum Thema und musikalische Unterhaltung.

Entstanden ist diese Idee durch Wünsche und Anregungen von Bürger*nnen und Mitglieder*innen der Stadtteilkonferenz. Wichtig war allen Beteiligten, dass durch das Veranstaltungsformat eine räumliche Verbindung der Einrichtungen im Quartier geschaffen wird und dass die Bürger*innen ihren Stadtteil unter dem Gesichtspunkt der Umwelt erkunden können.


Die Zertifizierung der Initiative Zukunft einkaufen

Logo Zukunft einkaufen

Im Rahmen unserer Entwicklung in eine nachhaltigere Richtung möchten wir uns mit dem Siegel „Wir beschaffen ökofair“ von der Initiative Zukunft einkaufen zertifizieren lassen. Das Besondere an dem Zertifikat ist, dass es nach Erhalt eine Gültigkeit von drei Jahren hat und dann in einem zweiten Entwicklungsprozess Re-zertifiziert werden kann. Es fordert also eine stetige und anhaltende Entwicklung. Und genau das möchten wir gerne erreichen.

Geschichte

Nachdem das Diakonische Werk der Ev. Kirche von Westfalen eine Forschungsarbeit zum Thema „Lebenssituation und Zukunftsperspektiven alter Menschen – Eine Herausforderung an Kirche und Gesellschaft“ veröffentlicht, führt die Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe (EFH – heute EvH) unter der Leitung der Dozentin Ursula Zinda eine Feldforschung in Grumme durch. Die Auswertung ergab einen sehr hohen Anteil älterer Bürger*innen.

So entsteht 1989 in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Johanneskirchengemeinde Bochum die erste Stadtteilarbeit im Rahmen eines Projektes. Erste Initiative des Projekts ist die Gründung des Grummer Treffs, an dem vorwiegend Menschen zwischen 50-80 Jahren teilnahmen.

Die Wünsche und Interessen der Bürger*Innen stehen damals wie heute im Vordergrund der Arbeit. In der weiteren Zusammenarbeit mit der Ev. Fachhochschule Bochum RWL entwickelte sich die Stadtteilorientierte Soziale Arbeit, in deren Programmplanung sich die Bürger*Innen aktiv miteinbrachten. So entsteht der erste Stadtteilladen im angemieteten Ladenlokal an der Ennepestraße 1.

Förderverein Grumme – Leben im Stadtteil e.V.

Anhand weiterer Beobachtungen, wurde ein weiteres Arbeitsfeld sichtbar. Da viele Einkaufsläden im Stadtteil schließen mussten, wurde die Infrastruktur immer schlechter.

1993 wurde der Förderverein Grumme e.V. – Leben im Stadtteil gegründet, der sich die Verbesserung der Lebensqualität aller Bürger*innen zum Auftrag machte. Unter anderem wurde so der Bäckereishop eröffnet, der von Ehrenamtlichen und einer Fachkraft im Verkauf geführt wurde. Der Dachverband war der DPWV, der heute Der Paritätische heißt.

Der Verein nahm seine Intentionen sehr ernst und weitete nach der Jahrtausendwende sein Angebot aus, als sich herauskristallisiert hatte, dass viele Jugendliche keinen Anlaufpunkt in Grumme hatten. Der Jugendtreff Sit Down öffnete im Jahr 2001 seine Türen erstmalig in der Wichernstraße.


In den ersten zehn Jahren entwickelten sich zwei primäre Trägerstrukturen. Zum einen die Evangelische Johanneskirchengemeinde, deren Ziel es war, sich mit gemeindenaher Sozialer Arbeit den Bedürfnissen und Sorgen der Bürger*innen zu nähern.
Zum anderen gab es den Förderverein Grumme – Leben im Stadtteil e.V., der sich außerhalb der kirchlichen Strukturen engagieren und den Stadtteil mitgestalten wollte. 1998 schlossen sich beide Träger im heute bekannten StadtTeilLaden zusammen.


Leben im Stadtteil e.V.

Die Angebote werden im Laufe der Jahre immer umfangreicher, sodass auch die finanzielle und personelle Verantwortung wächst.
Der Verein entschließt sich, für die Öffentlichkeit präsenter zu werden. Er ändert 2012 seinen Namen in Leben im Stadtteil e.V.
Ein wichtiger Leitsatz bei diesem Anliegen ist, die Bedarfe der Menschen im Blick zu behalten und keine Konkurrenzangebote zu entwickeln.
In engmaschiger Netzwerkarbeit kooperiert der Verein mit vielen anderen Einrichtungen in den umliegenden Bezirken.