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In 2021 feiern StadtTeilLaden und Jugendtreff Sit Down runde Geburtstage

1991 rief die damalige Ev. Johanneskirchengemeinde (heute Teil der Ev. Kirchengemeinde Bochum) den StadtTeilLaden Grumme als einen der ersten Stadtteilläden Bochums ins Leben. Dazu mietete sie ein leerstehendes Ladenlokal der VBW Bauen und Wohnen GmbH in der Ennepestraße 1 an und gab damit dem StadtTeilLaden Grumme Raum und Gestaltungsmöglichkeiten. Begleitet wurde dieser Prozess von der Ev. Fachhochschule Bochum.

1993 wurde der Förderverein Grumme e.V. – Leben im Stadtteil (heute Leben im Stadtteil e.V.) von Bürger*innen aus dem Stadtteil als weiterer und überkonfessioneller Träger des StadtTeilLadens gegründet. Gemeinsam tragen sie bis heute die Arbeit vor Ort.

Seitdem ist viel passiert. Der Stadtteil „bewegte“ sich und begann, sich für die Belange der Menschen vor Ort einzusetzen. Standen am Anfang der Stadtteilarbeit noch Beratung, Café und Kultur im Vordergrund, so wurden nach und nach Beteiligungsstrukturen aufgebaut, die es den Bürger*innen, Einrichtungen und Initiativen ermöglichen, die Entwicklung des Stadtteils mitzugestalten. Die Sanierung des Bolzplatzes, die gemeinsame Umgestaltung von Angst- und Meideräumen mit Kindergärten und Schulen des Stadtteils, das Projekt Zuhause Alt Werden, die Initiativen für Menschen mit Fluchterfahrung sind nur einige Beispiele hierfür.

Um die Jahrtausendwende sorgte die Situation der Jugendlichen für Diskussionen im Stadtteil. Das Fehlen von Räumen und offenen Freizeitangeboten wurde bemängelt. Der Unmut unter den Jugendlichen wuchs. Gemeinsam mit ihnen und Akteuren der Kinder- und Jugendarbeit etablierten wir den Initiativkreis „Orte für Kinder und Jugendliche“. 2001 ging daraus der Kinder- und Jugendtreff Sit Down hervor, der 2002 von der Stadt offiziell als „Offener Treff“ in Trägerschaft des Vereins anerkannt wurde.

Der Arbeitskreis Orte für Kinder und die 1998 gegründete Grummer Stadtteilkonferenz bestehen noch heute und setzen weiterhin gemeinsam mit den anderen Akteuren der Stadtteilarbeit viele Projekte im Stadtteil um – zur Verbesserung der Lebenssituation und zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger.

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